+ Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus
In jener Zeit
14 fassten die Pharisäer den Beschluss, Jesus umzubringen.
15 Als Jesus das erfuhr, ging er von dort weg. Viele folgten ihm, und er heilte alle Kranken.
16 Aber er verbot ihnen, in der Öffentlichkeit von ihm zu reden.
17 Auf diese Weise sollte sich erfüllen, was durch den Propheten Jesaja gesagt worden ist:
18 Seht, das ist mein Knecht, den ich erwählt habe, mein Geliebter, an dem ich Gefallen gefunden habe. Ich werde meinen Geist auf ihn legen, und er wird den Völkern das Recht verkünden.
19 Er wird nicht zanken und nicht schreien, und man wird seine Stimme nicht auf den Straßen hören.
20 Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen und den glimmenden Docht nicht auslöschen, bis er dem Recht zum Sieg verholfen hat.
21 Und auf seinen Namen werden die Völker ihre Hoffnung setzen.
Er wurde als Sohn reicher Eltern in Frankreich geboren. Nachdem er als Zwanzigjähriger seine Eltern verloren hatte, verschenkte er sein Vermögen und wurde Pater. Als Pater half er den schweren kranken Menschen die Pest hatten. Als Rochus mit der Pest infiziert wurde, wurde er von niemanden gepflegt. Er „empfahl sich Gott“ und ging in eine einsame Holzhütte im Wald. Dort wurde er der Legende nach von einem Engel gepflegt und an der Hund eines Jünglings brachte ihm solange Brot, bis er wieder genesen war.